Das Wetter hier ist fürchterlich, darum ist hier zurzeit nicht so viel, also schreibe ich einfach mal über das Essen.
Was ein normales argentinisches Frühstück ist, kann ich bisher noch nicht so wirklich sagen, aber bei uns im Hostel gibt es Cornflakes, Baguettescheiben und Fraguette. Das Brot wird mit Butter, Marmelade, Frischkäse oder DULCE DE LECHE (in Kolumbien auch als arequipe bekannt) serviert. Wahrscheinlich aber nur, weil man diese Sachen so toll in kleinen Plastikverpackungen portionieren kann. Erst war ich ein wenig skeptisch was Dulce de Leche angeht: Es ist so eine Art braune Paste, die ich einfach mal als Milchkonfitüre bezeichnen würde. Erinnert irgendwie an Toffee, ich meine, es ist einfach süß. Nach ein paar Tagen hier, kann man sich ein Frühstück ohne das Zeug nicht vorstellen. Eigentlich ist es aber wirklich nichts besonderes; auf Wikipedia habe ich auch ein einfaches Rezept gefunden – für alle, die das mal zu Hause ausprobieren wollen:
- Ingredientes
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1 litro de leche
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230 gramos de azúcar blanco
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1 cucharada de bicarbonato de sodio, disuelto en 1/2 taza de agua
- Procedimiento
Se pone a hervir la leche junto con el azúcar en una cacerola de cobre a fuego lento, sin dejar de mover; poco a poco se le añade el agua con bicarbonato. Está lista cuando espesa y al mover con la pala se ve el fondo del cazo. Se sirve en platón y se puede adornar con pasas. Aparte se le agrega un colorante si la desea hacer de algún color, siempre que este no contenga azúcar.
El Arequipe a su vez se usa como ingrediente para otros dulces tradicionales como Brevas (higos) rellenas de arequipe, o cascos de naranja confitados rellenos de arequipe. En algunas regiones también se sirve el arequipe en una totuma.

Am Mittag lohnt es sich einfach ein paar Empanadas zu beschaffen. Die kleinen Teigtaschen sind in der Regel mit Carne, Pollo oder verschiedenen Sorten von Quesos gefüllt und sind einfach irre günstig. Man kann für 15 Pesos satt werden, das entspricht etwa 3 Euro. Das beste an Empanadas ist, dass man sie einfach mit vielen Leuten teilen kann. (der KFC Effekt)

Zum Dinner hatten wir gestern bife de chorizon – argentinisches Steak. Und es war wirklich gut. Zuvor waren wir schonmal in einer anderen Paradilla, wo man das bife auch als Autoreifen hätte benutzen können. Dieses war aber wirklich gut. Sehr zart, kräftiger Geschmack, mit einer guten Senfsoße serviert… es war einfach viel zu gut und meine Beschreibungen würden dem Essen nicht gerecht werden. Man war das gut, verdammte Scheiße!
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle mal was zu den Portionen sagen. Zu Beginn habe ich ja einmal gesagt, dass es gar nicht so viel günstiger ist als in Deutschland, aber das muss ich wohl noch mal relativieren. Die Portionen sind einfach so groß, dass man sie in der Regel mit 1-2 Leuten teilen muss. Wenn man eine Pizza bestellt, dann reicht die definitiv für zwei, auch für Vielesser. Normalerweise bestellen wir einfach immer einen Haufen von Sachen und teilen am Ende die Kosten.
Gestern habe ich auch zum ersten Mal Maté getrunken, allerdings nur eine Lightversion aus dem Beutel. Ich war mit Cynthia (sie spielt Basketball in Buenos Aires) in einem kleinen Cafe in der nähe der estación Angel Gallardo und sie hat mir ein wenig die Basketballszene in der Gegend erklärt. Kurz: für mich sieht es bei meinem derzeitigen Wohnort recht mau aus. Ich muss mir irgendwo ein kostenpflichtiges Gym suchen (hab auch schon welche gefunden), wenn ich regelmäßig zocken will. Die meisten Plätze und Teams sind in den Vororten und bis man da ist, kann auch mal eine Stunde vergehen. Ich werde natürlich manchmal mit ihr irgendwo da zocken gehen, aber eigentlich habe ich keine Lust jeden Tag zwei Stunden im Colectivo (die Busse werden hier so genannt) zu sitzen, wenn ich in Buenos Aires bin.
Ich war bei Maté. Maté ist gut, ich mag den Geschmack. Ich finds auf jedenfall besser als Kaffee, aber ich werde mehr berichten wenn ich Maté mal richtig zubereitet aus ein Bombilla (kleine Metallröhre) trinke.
Gestern hatte ich übrigens auch meine erste Spanischstunde. Die Lehrerin heißt Cristina und mein Mitschüler war ein Kolumnist aus Amerika, der eine argentinische Frau geheiratet hat und jetzt sein Spanisch weiter aufbessern möchte. Die Stunden sind sehr günstig und auch hilfreich – aber nur einmal die Woche. Ich werde wahrscheinlich versuchen Privatstunden mir günstig zu holen, davon hat man einfach am meisten.